Neuer Bereich

Hauptinhalt

Für die Muslime endet der Monat Ramadan und sie begehen mit der Nacht der Bestimmung und dem Fastenbrechen hohe Feiertage. Die Christen feiern Pfingsten und Fronleichnam.

Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

1. Juni: Nacht der Bestimmung

(islamisch)

Die "Nacht der Bestimmung", auch "Nacht des Schicksals" genannt, ist die bedeutendste Nacht im Islam. In dieser Nacht wurde der Koran als Heilige Schrift der Muslime an den Propheten Mohammed übergeben. Muslime fühlen sich in der "Nacht der Bestimmung" ihrem Schöpfer auf besondere Art und Weise verbunden. In dieser Nacht vorgebrachten Bittgebeten sagt man deshalb nach, dass sie häufiger in Erfüllung gehen als andere Bittgebete.

Traditionell wird die "Nacht der Bestimmung" mit gemeinsamen Andachten verbracht. Durch die zeitliche Nähe zum Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadans nutzen viele Gläubige diese Nacht schon zur spirituellen Vorbereitung darauf.


5. - 7. Juni: Ramadanfest "Id-al-Fitr"

(islamisch)

Das Ende des Monats Ramadan wird mit einem mehrtägigen Fest gefeiert. Je nach Land und Region variiert die Anzahl der Feiertage und die Ausrichtung des Festes. Der Kern des Festes bleibt dabei aber immer gleich: Es ist ein Fest der Freude und der Begegnung.

Die Vorbereitungen beginnen schon während der letzten Ramadan-Tage, die die Muslime damit verbringen, ihre Wohnungen zu säubern und große Mengen Lebensmittel und Süßwaren einzukaufen. Um die Feierlichkeiten gemeinsam mit ihren Familien zu verbringen, nutzen viele Gläubige die Gelegenheit für eine Reise in ihre Heimat. Traditioneller Beginn ist das morgendliche Festgebet. In ausgelassener Stimmung gehen die muslimischen Gläubigen danach durch die Straßen und beglückwünschen sich gegenseitig. Zurück in ihren Wohnungen essen und trinken sie ausgiebig. Süßigkeiten für die Kinder runden das Festmahl ab. Deshalb wird das Fest des Fastenbrechens bei türkischstämmigen Gläubigen auch Zuckerfest genannt. Das Fest ist nach dem muslimischen Opferfest der höchste islamische Feiertag.

CemeteryRip Max Air By Emma's Sims 000340 Simposium 3 Nike thdsQrC

Neuer Abschnitt

+ Video
Bildrechte: dpa

Ende des Ramadan | 05. -07.06.2019 "Id-al-Fitr" – Fest des Fastenbrechens

Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

"Id-al-Fitr" – Fest des Fastenbrechens

Das Ende des Ramadan wird mit einem mehrtägigen Fest gefeiert. Je nach Land und Region variiert die Anzahl der Feiertage und Ausrichtung des Festes. Der Kern bleibt: Es ist ein Fest der Freude und der Begegnung.

mehr

6. - 7. Juni: Gedenkfest für Abdal Musa

Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

(alevitisch)

Anfang Juni feiern die Aleviten ein mehrtägiges Gedenkfest für Abdal Musa. Der Geistliche wird von ihnen verehrt, weil er das Gebetsritual erneuerte und auch das Wissen darum neu ordnete. Zudem schrieb er viele Gedichte voller Lebensfreude. Abdal Musa lebte im 13./14. Jahrhundert im Iran. Einer Sage nach, konnte er den Lauf des Wassers beeinflussen. So ließ er es im Sommer und im Winter von unterschiedlichen Seiten eines Berges herabfließen. Aleviten deuteten dies als Zeichen einer besonderen Kraft und begannen, ihn zu rühmen. Ein Gottesdienst ihm zu Ehren - der "Abdal Musa Cem" - bildet auch heute noch den Höhepunkt des Festes.
Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj
Ohne Musik ist ein "Abdal Musa Cem" nicht vorstellbar. Es wird also nicht nur gebetet, sondern auch gesungen und getanzt. Bei den Aleviten gibt es keine Sitzordnung getrennt nach Geschlechtern. Während der Abdal Musa Cem ist es üblich, dass sich alle Anwesenden gegenseitig in die Augen schauen.


9. -10. Juni: Pfingsten

(christlich)

Pfingsten wird fünfzig Tage nach Ostern gefeiert. Damit endet die österliche Festzeit. Die Christen erinnern sich an den Geist Gottes - den "Heiligen Geist" - der herabgekommen sein soll, um die Jünger Jesu zu beschenken. So soll er sie befähigt haben, in verschiedenen Sprachen zu sprechen. Daraufhin zogen die Anhänger Jesu in andere Länder, um von Jesus Christus zu erzählen. Das Verbreiten dieser Botschaft wird auch als Geburtstag der Kirche angesehen.

Neuer Abschnitt

Religion

Bildrechte: dpa

Was feiern wir Pfingsten? "Feuer und Flamme sein" Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

Religiöser Kalender: Was feiern wir Pfingsten?

Pfingstritt und Pfingstochse – woher kommen diese Bräuche? Und was haben eine Taube oder die Redewendung "Feuer und Flamme" mit Pfingsten zu tun. Fragen, die wir hier beantworten.

mehr

8.- 10. Juni: Schawuot

(jüdisch)

Schawuot feiern Juden fünfzig Tage nach Pessach. Das Fest erinnert sie an den Empfang der Zehn Gebote, an die Tora und an den Bund mit Gott am Berg Sinai. Außerdem beginnt mit dem Fest die Getreideernte.

Zu Schawuot schmücken viele Juden ihre Häuser und Synagogen mit Zweigen und Blumen. Damit danken sie Gott für die ersten Früchte des Jahres.

Im Nachtgottesdienst zu Beginn des Feiertages wird aus dem Zweiten Buch Mose in der Tora gelesen. Die Tora ist für Juden das Wort Gottes und sein Geschenk. Daher ist ihnen das Buch besonders heilig. Mit dem nächtlichen Studium bereiten sich die Besucher des Nachtgottesdienstes auf den Tag des Empfangs der Tora am Berg Sinai vor. Dort soll Gott den Hebräern auch versprochen haben, dass in ihrem neuen Land Israel Milch und Honig fließen werden. Als Erinnerung daran decken viele Juden an Schawuot den Tisch mit Milchspeisen und Kuchen.


20. Juni: Fronleichnam

(römisch-katholisch)

Seit dem 13. Jahrhundert feiern katholische Christen das "Fest des Leibes und Blutes Jesu Christi“.  In der Heiligen Messe werden nach katholischem Verständnis Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt. Dadurch ist Gott dauerhaft in Brot und Wein gegenwärtig. Die deutsche Bezeichnung "Fronleichnam" stammt aus der Entstehungszeit des Festes vor rund 750 Jahren - aus dem Mittelhochdeutschen: "Fron", was "Herr" bedeutet und "Lichnam", was den lebendigen Leib bezeichnet.

An Fronleichnam finden Prozessionen statt. In diesen Prozessionen wird die Monstranz - ein der Sonnenscheibe nachgebildeter Strahlenkranz aus Edelmetall - singend und betend durch die Straßen getragen. In der Monstranz befindet sich das gewandelte Brot (Hostie). Der Prozessionsweg ist mit Blumen und Bildern, Fahnen und Kreuzen geschmückt. Fronleichnam wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert.

Mango Damen Mittelgrau Aus Kleid Meliertes Langes Kleide vN0nwm8
Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

Neuer Abschnitt

ReligionFani Damen Kostüm Damen Schneefrau Schneefrau Fani Schneefrau Fani Damen Kostüm Kostüm gIymYb6f7v

Bildrechte: dpa
Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

Aus einer mystischen Vision wurde ein Kirchenfest: Fronleichnam, das in diesem Jahr am 20. Juni begangen wird, ist ein Bestandteil des katholischen Kirchenjahres. Was bedeutet dieser Tag und wie wird er gefeiert?

mehr

24. Juni: Johannistag (römisch-katholisch, evangelisch, griechisch-orthodox)

(christlich)

In der Mitte des Jahres, am 24. Juni, feiert die Kirche die Geburt Johannes des Täufers. Die Bibel berichtet, Johannes habe sich im Alter von dreißig Jahren am Ufer des Jordans und in der Wüste um Umkehr und Buße bemüht und das nahe Kommen des Messias angekündigt. Viele Juden ließen sich von ihm taufen. Unter den Täuflingen befand sich auch Jesus von Nazareth. Johannes erkannte in ihm den Messias, den Gesandten Gottes. Johannes starb als Märtyrer: Als er den Ehebruch des Königs Herodes Antipas öffentlich anprangerte, ließ dieser ihn enthaupten.

Air Wmns 90white Max Ball White Nike Leistung Zuverlässige WD9YE2IH

Neuer Abschnitt

Johannistag am 24. Juni Ein Festtag zu Ehren Johannes des Täufers

Ein Festtag zu Ehren Johannes des Täufers

Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

Der Johannistag wird zu Ehren von Johannes dem Täufer gefeiert und ist im Christentum seit dem vierten Jahrhundert bezeugt. Der Tag ist für viele Kirchengemeinden Anlass für Feste, Taufgottesdienste und Johannisfeuer.

mehr

28. Juni: Heiligstes Herz Jesu

Am 8. Juni zelebrieren die Katholiken, dass das Herz Jesu allen Menschen offen steht. Sie gedenken der grenzenlosen Liebe Jesu Christi, die nicht einmal vor dem Tod zurückschreckte.


29. Juni: Peter und Paul

(römisch-katholisch, griechisch-orthodox)

Ein Fresko zeigt den Heiligen Petrus Bildrechte: Colourbox.de

Die Apostel Petrus und Paulus stehen für die Verbindung von Gegensätzen in der Kirche: Petrus war ein einfacher Fischer aus dem Kernland Israels, Paulus ein gebildeter römischer Bürger. Petrus gilt als der Erste der Apostel, Paulus als der Letzte oder auch der Fremde, da er erst in der nachösterlichen Zeit zum Kreis der Apostel stieß. Anfänglich war er ein unerbittlicher Gegner des Christentums, bis er sich bekehrte und zum leidenschaftlichen Verfechter der Lehre Jesu wurde.

Um das Jahr 67 nach Christus wurden beide zu Märtyrern. Kaiser Nero ließ sie wegen ihres Glaubens ermorden: Petrus starb am Kreuz, Paulus wurde enthauptet. Seit Mitte des dritten Jahrhunderts gedenken Christen am 29. Juni der frühen Märtyrer des Christentums. Nach dem julianischen Kalender feiern Orthodoxe das Peter und Paul-Fest am 12. Juli.

Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2019, 12:56 Uhr

Neuer Bereich

Mehr zu den Themen

Interview (2015) "Durch den Ramadan wird Alltägliches wieder zu etwas Besonderem" Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

"Durch den Ramadan wird Alltägliches wieder zu etwas Besonderem"

Gläubige Muslime verzichten im Ramadan 30 Tage lang von morgens bis abends auf Nahrung und andere Genüsse. Die Leipziger Muslima Steffi Madih erzählt uns, welche Bedeutung das Fasten für sie persönlich hat.

mehr
Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Maurizio Portonioverkneeoverknees Maurizio Maurizio Maurizio Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Portonioverkneeoverknees Lc4q3R5Aj

Religion

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wissen Sie, warum die Christen Ostern, Pfingsten und Weihnachten feiern? Warum die Juden Chanukka, die Muslime Ramadan begehen? Von Januar bis Dezember – wir geben einen Überblick über wichtige religiöse Feiertage.

mehr

Religion

mdr.de/religion Religion & Gesellschaft

Religion & Gesellschaft

Der MDR bietet regelmäßig Sendungen, die sich mit Glaubensfragen befassen. Hier finden Sie aktuelle Themen und Kirchennachrichten, einen Interreligiösen Kalender oder Programmtipps zu Gottesdiensten.

mehr